Fitness ab 50: Mit der Unloader One auch als Arthrosepatient in jedem Alter fit

March 15, 2019



Arthrose, insbesondere Gonarthrose, ist eine fortschreitende Erkrankung, die sich mit der Zeit verschlechtert. Fortschreitendes Alter, Vererbung, Überbeanspruchung oder Verletzungen: Bei dieser Erkrankung kommt es zur schrittweisen Abtragung von Knorpel, der „Polsterung" zwischen den Gelenken. Letztendlich kann Knochen auf Knochen reiben, und das kann äußerst schmerzhaft sein. Diese Erkrankung ist eine der häufigsten Ursachen für Behinderungen bei Erwachsenen. Ca. 6 Millionen Deutsche leiden unter symptomatischer Gonarthrose.

Die pensionierte Krankenschwester Pam Weaver (USA) hatte jahrelang mit ständigen Knieschmerzen zu kämpfen. Nachdem bei Weaver eine schwere Kniearthrose diagnostiziert wurde, wusste sie, dass sie als medizinische Spezialistin nach Lösungen für ihre Erkrankung suchen musste. 

„Ich habe über 30 Jahre in der Notaufnahme eines Traumazentrums gearbeitet. In der Notaufnahme ist man die ganze Zeit auf den Beinen, und sicherlich trug meine Arbeit zu den Schmerzen in den Knien bei. Aber ich habe auch Arthrose in der Familienanamnese – meine Mutter hatte mit Mitte 70 zwei künstliche Knie", erläutert sie.


 „Mein Arzt wusste sofort, dass ich Arthrose hatte", erinnert sich Weaver. „Er konnte es spüren – den Krepitus, also das Reiben in meinem Knie. Röntgenaufnahmen bestätigten seine erste Vermutung, aber er bestärkte mich darin, die Operation so lange wie möglich hinauszuzögern, da die Vorteile einer Operation in der Regel nur 10 bis 15 Jahre anhalten."

Viele Patienten würden in dieser Situation nach Schmerzmitteln greifen. Weaver suchte dagegen nach anderen Möglichkeiten. „Ich weiß, dass Medikamente, auch Betäubungsmittel, durchaus ihre Daseinsberechtigung bei Schmerzpatienten haben. Aber abgesehen von einem entzündungshemmenden Mittel habe ich wirklich so weit wie möglich auf Medikamente verzichtet", legt sie dar.  

Weaver sagt, insbesondere ihr regelmäßiges und ziemlich intensives Trainingsprogramm habe ihr geholfen, trotz ihrer Kniearthroseschmerzen aktiv zu bleiben. Sie ist seit dreißig Jahren Mitglied im örtlichen Fitnessstudio und begeisterte sich schon immer für das Training. Ihr Trainingsprogramm besteht meist aus Oberkörper- und Unterkörpertraining im täglichen Wechsel, jeweils zwei Sätze mit je 12 Wiederholungen an einem halben Dutzend Kraftgeräten. 

„Ich habe ständig trainiert, und dadurch habe ich meine Kraft behalten. In meinem Alter geht es vor allem darum, Verletzungen vorzubeugen", betont sie. Der Ruhestand war der reinste Segen für ihren Trainingsplan: Für viele Menschen beginnt mit dem Ende des Berufslebens die Zeit der Erholung und Muße, doch Weaver erzählt glücklich, dass sie jetzt an fünf bis sechs Tagen pro Woche trainieren kann. 

Sinneswandel bei Orthesen

Trotz aller Begeisterung für das Fitnessstudio beeinträchtigten Weavers chronische Knieschmerzen allmählich ihr Training, und sie konnte weniger Gewichte auflegen oder weniger Wiederholungen durchführen. Sie erhielt den Tipp, dass die Unloader One® Knieorthese eventuell ihre Gonarthroseschmerzen lindern könne, aber anfangs sträubte sie sich gegen den Gedanken, eine Orthese anzulegen. 

Im vergangenen Februar hatte sie jedoch eine neue, überraschende und leicht beängstigende Erfahrung: Nach einem Besuch bei Freunden, bei dem sie längere Zeit gesessen hatte, gab ihr Knie unerklärlicherweise nach. Diese Schwäche war so ausgeprägt, dass sie ihr Bein einige Stunden lang nicht belasten konnte. Eine solche Schwäche kann ein typisches Symptom einer fortschreitenden Gonarthrose sein. 

„Ich sprach mit dem Arzt in meiner Sportklinik, und er sagte mir, ich hätte die ‚Endstation' erreicht. Ich konnte die Kniegelenkersatzoperation nicht länger hinauszögern", sagt Weaver. 

Wieder wurde Weaver eine Unloader®-Orthese empfohlen, da sie lange auf einen OP-Termin warten musste. Dieses Mal stimmte sie zu, und kurz vor einem längeren Golfurlaub in Arizona wurde ihr ihre Unloader One angepasst.

Optimale Orthese bei Arthrose

„Die Unloader One® ist tatsächlich die optimale Orthese für meine Arthrose, auch wenn ich das früher nicht gedacht hätte. Damit bin ich immer noch so mobil wie ich will, und sie hat meine Lebensqualität deutlich verbessert", betont Weaver. „Mit der Orthese habe ich nur geringe Schmerzen und kaum Schwäche im Knie. Und ich habe auch wieder einen besseren Gang, weil die Orthese meine rechte Hüfte entlastet, in der ich oft Schmerzen hatte."

Weaver hat noch weitere Vorteile beim Tragen der Unloader One-Orthese festgestellt. „Das Knie ist nicht mehr so stark entzündet, sodass ich auch dann weniger Beschwerden habe, wenn ich die Orthese einmal nicht trage. Ich kann mein Knie ohne Schmerzen oder Schwäche beugen, im Gegensatz zu anderen Orthesen, die ich ausprobiert habe."

Weavers Arzt schärfte ihr ein, so aktiv wie möglich zu bleiben. Und deshalb absolviert sie weiter ihr Trainingsprogramm im Fitnessstudio, und sie spielt auch weiter Golf. „Ich bin wieder voll im Training, und beim Unterkörpertraining lege ich knapp 7 Kilogramm mehr Gewicht auf. Außerdem trainiere ich länger auf dem Stepper", berichtet sie. „Ich bin sicher nicht ganz schmerzfrei, aber auf der Schmerzskala liege ich jetzt bei 1 oder 2 von 10 Punkten. Und auf dem Treppensteiger habe ich überhaupt keine Beschwerden. Heute kann ich 18 Minuten auf dem Gerät trainieren und beim Golfen 6.000 Schritte gehen – und das drei oder vier Mal pro Woche." 

Die Unloader One-Knieorthese gehört zu den Entlastungs-Knieorthesen, die für Stabilität, Unterstützung und Schmerzlinderung sorgen. Die Orthese verlagert den Druck innerhalb des Knies, „verschiebt" also die Belastung von einer Seite des Gelenks zur Entlastung auf die andere. Klinische Studien haben gezeigt, dass Patienten mit Orthese weniger Schmerzen hatten, die Operation hinauszögern konnten und eine höhere Lebensqualität hatten. 

„Ich möchte so kräftig wie möglich bleiben, und die Orthese hilft mir wirklich dabei", sagt Weaver. „Auch wenn ich anfangs entschieden dagegen war, ist die Orthese mittlerweile mein Rettungsanker geworden. Meine Knieorthese wiegt nicht viel, und ich kann sie ganz leicht an- und ablegen. Sie erfüllt voll und ganz ihren Zweck."

Die Unloader One-Orthese unterstützt Weaver auch bei Alltagsaktivitäten außerhalb des Fitnessstudios. „Unterwegs oder beim Sitzen oder Autofahren hält die Orthese mein Knie stabil, und selbst bei stundenlangem Sitzen lindert sie das unangenehme Gefühl. Ich habe keine stechenden Schmerzen, wie sie manchmal bei Mikrobewegungen auftreten. Ich habe nicht nur Knieschmerzen, wenn ich aktiv bin, sondern auch dann, wenn ich mich nicht bewege", sagt Weaver.

Weaver hat mit ihrer Orthese auch schon Urlaub in Europa gemacht, wo sie viel auf unebenem Kopfsteinpflaster spazieren ging. „Wir waren zehn Tage auf der Donau unterwegs, von Budapest nach Prag mit vielen Zwischenstationen", erinnert sie sich. „Zum Glück habe ich mit der Unloader One-Orthese nie den Anschluss an die Gruppe verloren. Ich habe einige Steigungen gemeistert und bin auf allen Spaziergängen mitgegangen."

Auf die Frage, welchen Rat sie anderen Patienten mit Gonarthrose geben würde, betont sie, es sei wichtig, auf jeden Fall weiterzumachen und den Schmerzen nicht nachzugeben. 


Orthesen bei Arthrose können auch symptomatische Schmerzen verringern, da der Druck auf den betroffenen Gelenkbereich verringert wird.

„Ich will mein Leben vernünftig leben, aber mit einem Tagesablauf, in dem ich mich wohl fühle und der mich nicht einschränkt. Die Unloader One hilft mir, aktiv zu leben, und je aktiver ich bin, desto stärker bin ich und desto höher ist meine Lebensqualität", erklärt Weaver. „Wenn ein Patient starke Beschwerden hat und Hilfe braucht, sollte er auf jeden Fall mit seinem Arzt über eine Orthese sprechen. Für mich ist die Unloader One die optimale Orthese für meine Arthrose."