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DER NEUE PROPRIO FOOT®

Die neueste Generation des weltweit ersten bionischen Prothesenfußes zeichnet sich durch verbessertes Design und Merkmale zur Verringerung des Stolper- und Sturzrisikos aus.

Össur, seit mehr als vier Jahrzehnten weltweit führender Entwickler von Technologien in der Orthopädie und der Prothesenentwicklung, bringt eine neue Version seines revolutionären, mikroprozessorgesteuerten Proprio Foot Prothesenfußes der nächsten Generation auf den Markt. Der Proprio Foot war bei seiner Markteinführung 2006 das weltweit erste mikroprozessorgesteuerte Prothesenfuß. Die neue Version umfasst Rückmeldungen von Anwendern und Erkenntnisse, die im Lauf der letzten zehn Jahre von Amputierten, Technikern und Ärzten auf der ganzen Welt gesammelt wurden.

Der motorisierte Proprio Foot gehört zur Familie der Bionic Technology-Produkte von Össur und beinhaltet künstliche Intelligenz, die es ihm ermöglicht, Veränderungen des Anwenders im Hinblick auf Laufstil und Gelände zu erkennen und darauf zu reagieren. Der neue Proprio Foot passt sich schneller als das Vorgängermodell an unterschiedlichen Untergrund an und ermöglicht dem Anwender ein natürliches und komfortables Gehen auf verschiedenen Untergründen, beispielsweise beim Treppensteigen und Benutzen von Rampen.

"Als führender innovativer Anbieter in der Prothesenentwicklung hat Össur viele technologische Neuerungen hervorgebracht. Wir arbeiten kontinuierlich an der Entwicklung von Prothesen, die dem natürlichen Aufbau und der natürlichen Funktion so weit wie möglich entsprechen. Dabei bemühen wir uns unablässig um die Entwicklung technologischer Lösungen, um Amputierten zu ermöglichen, ihre täglichen medizinischen Herausforderungen zu meistern", sagt Jon Sigurdsson, Präsident und CEO von Össur.

Verringerung des Stolper- und Sturzrisikos

Amputierte stürzen tendenziell häufiger als körperlich nicht eingeschränkte Menschen gleichen Alters. Nach einer Studie von W.C. Miller von der University of British Columbia berichtete mehr als die Hälfte aller Amputierten über einen Sturz im vergangenen Jahr. Laut Sigurdsson wurde der Proprio Foot entwickelt, um die natürliche Fußbewegung zu imitieren und das Stolper- und Sturzrisiko zu reduzieren, indem über einen Motor gesteuerte Bewegungen in der Schwungphase für mehr Bodenfreiheit sorgen.

"Dank seines Designs verringert der Proprio Foot das Stolper- und Sturzrisiko, indem das Mindestmaß an Bodenfreiheit in der Mitte der Schwungphase erhöht wird. Die Prothese erkennt zudem automatisch die Neigung des Geländes und passt die Sprunggelenksposition entsprechend an, sodass die Anwender auf jeglichem Gelände leichter laufen können", sagt Sigurdsson.

In früheren Feldversuchen berichteten Anwender des Proprio Foot über weniger Stolpern und Stürze im Vergleich zu früheren Prothesenfüßen, was zum Teil der aktiven Dorsalflexion der Prothese in der Schwungphase zu verdanken ist, die eine größere Mindestbodenfreiheit ermöglichte, wodurch die Prothese dem natürlichen Fuß ähnlicher ist. Die Zahl der gemeldeten Stürze war um 70 % niedriger.

Schlankes, optimiertes Design und mehr Leistung

Das optimierte biomechanische Design des neuen Proprio Foot basiert auf dem dynamischen Pro-Flex® LP-Fußmodul von Össur und bietet nachweislich bis zu 44 % mehr maximale Knöchelkraft und einen um 23 % höheren Bewegungsumfang als die vorherige Generation. Weitere wichtige Designmerkmale sind der integrierte Akku, der eine Laufzeit von 18–36 Stunden bis zum nächsten Laden bietet, sowie die automatische Ausrichtung des Sprunggelenks, dank der der Anwender die korrekte Ausrichtung in zahlreichen Schuhen des täglichen Bedarfs wahren kann.

Der Proprio Foot ist wetterfest und eignet sich für den Einsatz auch in Nässe oder bei Feuchtigkeit. Er ist kompatibel mit dem UnityTM-Vakuum- und Seal-In-System von Össur, das eine sichere Aufhängung und Volumenadaption gewährleistet. Proprio Foot eignet sich für gering bis mäßig aktive AnwenderInnen mit einem Gewicht von bis zu 125 kg.

Der neue Proprio Foot verfügt über eine verbesserte Össur Logic App, die über Smartphone oder Tablet verfügbar ist. Prothetiker können die Prothese darüber einfach einrichten und programmieren, die Funktionalität an den Benutzer individuell anpassen und wertvolle Berichte zur Anwenderaktivität erhalten. Mit der App können Anwender zudem den Akkustand und die Schrittzahl schnell überprüfen und bei einem Schuhwechsel die Ausrichtung des Sprunggelenks neu einstellen.